{"id":463,"date":"2026-05-21T21:36:43","date_gmt":"2026-05-21T19:36:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/?p=463"},"modified":"2026-05-21T21:36:43","modified_gmt":"2026-05-21T19:36:43","slug":"linkedin-ghostwriting-bezahlt-fuer-ceos-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/linkedin-ghostwriting-bezahlt-fuer-ceos-schreiben\/","title":{"rendered":"LinkedIn-Ghostwriting: Bezahlt f\u00fcr CEOs schreiben"},"content":{"rendered":"<p>LinkedIn-Ghostwriting ist 2026 einer der bestbezahlten Nischen-Nebenjobs f\u00fcr BWL-Studierende mit Schreib- und Marketing-Talent. Schweizer Unternehmer, CEOs und Solopreneure wissen l\u00e4ngst, dass ihre pers\u00f6nliche Sichtbarkeit auf LinkedIn Auftr\u00e4ge, Investoren und Talente bringt \u2013 nur fehlt ihnen die Zeit, regelm\u00e4ssig Posts zu schreiben. Genau hier setzen Ghostwriter an: Sie f\u00fchren ein bis zwei Calls pro Monat, fangen Gedanken und Anekdoten ihrer Klienten ein und ver\u00f6ffentlichen vier bis acht Beitr\u00e4ge im Namen des Klienten. Honorare zwischen 1&#8217;500 und 5&#8217;000 Franken pro Monat und Klient sind absolut markt\u00fcblich.<\/p>\n<h2>Warum gerade jetzt der Einstieg lohnt<\/h2>\n<p>Drei Entwicklungen treffen aufeinander. Erstens: LinkedIn-Reichweite wird in der Schweizer B2B-Welt immer wichtiger \u2013 Sales-Teams generieren Leads \u00fcber pers\u00f6nliche Profile, nicht mehr nur \u00fcber Firmen-Pages. Zweitens: Generative KI hat die H\u00fcrde f\u00fcr Texterstellung scheinbar gesenkt, gleichzeitig aber die Spreu vom Weizen getrennt. Posts, die nach ChatGPT klingen (\u00abHier sind 5 Lessons Learned\u2026\u00bb), werden gnadenlos durchgescrollt. Wer Ghostwriting mit echter Recherche, pers\u00f6nlicher Stimme und Schweizer Kontext macht, hat einen klaren Vorteil. Drittens: Vielen erfahrenen Textern fehlt das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr LinkedIn-Mechanik \u2013 Studierende, die selbst t\u00e4glich auf der Plattform sind, kennen Hooks, Carousel-Formate und das Engagement-Spiel intuitiv.<\/p>\n<h2>So sieht das Gesch\u00e4ftsmodell konkret aus<\/h2>\n<p>Ein typisches Setup: Vier Posts pro Monat zu einem Pauschalpreis von 1&#8217;500 bis 2&#8217;500 Franken. Das Onboarding umfasst ein 90-Minuten-Strategie-Gespr\u00e4ch (Themen, Zielgruppe, Tonalit\u00e4t), Lesen vorhandener Texte und Sichtung der LinkedIn-Historie. Danach finden monatlich ein bis zwei einst\u00fcndige Content-Calls statt \u2013 aufgezeichnet, transkribiert (Whisper, Otter, MacWhisper) und als Rohmaterial f\u00fcr die Posts genutzt.<\/p>\n<p>Pro Post fallen drei bis f\u00fcnf Stunden Arbeit an: Strukturieren, Hook formulieren, in der Stimme des Klienten schreiben, Carousel- oder Grafik-Vorschlag erstellen, eine Iteration mit Feedback, Ver\u00f6ffentlichung samt Antworten auf erste Kommentare. F\u00fcr vier Posts ergibt das 12 bis 20 Stunden im Monat \u2013 bei 2&#8217;000 Franken Honorar ein Stundensatz von 100 bis 160 Franken. Drei bis vier Klienten parallel sind in einem 20- bis 40-Prozent-Pensum gut machbar.<\/p>\n<h2>Akquise: Wie die ersten Klienten kommen<\/h2>\n<p>Der ehrlichste Weg f\u00fchrt \u00fcber die eigene LinkedIn-Pr\u00e4senz. Wer drei Monate lang selbst zwei Posts pro Woche zum Thema \u00abB2B-Content\u00bb, \u00abPersonal Branding f\u00fcr Founder\u00bb oder \u00abContent Strategy f\u00fcr Solopreneure\u00bb ver\u00f6ffentlicht, baut Glaubw\u00fcrdigkeit auf. Aus den Engagement-Listen lassen sich aktive Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Unternehmer identifizieren \u2013 das sind die warmen Kontakte f\u00fcr eine Direktansprache.<\/p>\n<p>Ein zweiter Pfad: Studienkollegen und Dozierende ansprechen, die Beratungs- oder Coaching-Gesch\u00e4fte betreiben. Zwei bis drei kostenlose Pilot-Posts mit klarer Vereinbarung (\u00abWenn du davon einen Lead generierst, machen wir einen bezahlten Folgemonat\u00bb) bringen schnell Case Studies. Drittens funktioniert Direktansprache via LinkedIn DM, wenn sie nicht nach Vorlage klingt: konkretes Lob f\u00fcr einen bestehenden Post, dann eine spezifische Idee, wie sich der n\u00e4chste verbessern liesse.<\/p>\n<h2>Passive Komponente: Templates, Mini-Kurse, Newsletter<\/h2>\n<p>Aus dem Ghostwriting-Gesch\u00e4ft entstehen schnell digitale Produkte mit passivem Einkommen. Ein Hook-Template-Pack f\u00fcr 49 Franken, ein 90-min\u00fctiger Online-Kurs \u00abPers\u00f6nlicher LinkedIn-Aufbau f\u00fcr Founder\u00bb f\u00fcr 197 Franken oder ein Wochenmagazin mit \u00abDiesen Hook hat eine Schweizer Founderin diese Woche getestet\u00bb \u2013 alles verkauft via Gumroad oder Stan Store an die wachsende eigene Community. Wer die operative Arbeit f\u00fcr Klienten skalierbar dokumentiert, schafft so neben dem aktiven Einkommen eine zweite S\u00e4ule, die mit der Reichweite mitw\u00e4chst.<\/p>\n<h2>Realistische Zeitplanung im 20- bis 40-Prozent-Pensum<\/h2>\n<p>Bei einem 20-Prozent-Pensum (ca. 35 Stunden im Monat) reichen die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr zwei feste Klienten plus etwas Akquise. Bei 40 Prozent sind drei bis vier Klienten plus eigener Content-Aufbau m\u00f6glich. Klare Bl\u00f6cke im Kalender sind Pflicht: Montag fr\u00fch Klienten-Calls, Mittwoch und Donnerstag Vormittag Schreiben, Freitag Ver\u00f6ffentlichung und Antwort-Management. Wer das chaotisch zwischen Vorlesungen einschiebt, verbrennt sich \u2013 die Arbeit erfordert konzentrierte Vier-Stunden-Bl\u00f6cke.<\/p>\n<p>Steuerlich gilt: Bei mehr als 2&#8217;300 Franken pro Jahr fallen AHV-Beitr\u00e4ge an, die selbst zu melden sind. \u00dcber rund 17&#8217;000 Franken Jahresumsatz beginnt die selbst\u00e4ndige Erwerbst\u00e4tigkeit mit eigener Anmeldung bei der Ausgleichskasse. Mehrwertsteuerpflicht erst ab 100&#8217;000 Franken Umsatz.<\/p>\n<p>Mehr zu digitalen Mini-Businesses f\u00fcr Studierende gibt es im Artikel <a href=\"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/canva-templates-verkaufen-mini-business-fur-studis\/\">Canva-Templates verkaufen: Mini-Business f\u00fcr Studis<\/a>.<\/p>\n<h2>Erster konkreter Schritt<\/h2>\n<p>Diese Woche: Auf LinkedIn das eigene Profil aufr\u00e4umen (Header, Bio, Pinned-Post) und drei Themen identifizieren, zu denen Sie konsequent posten w\u00fcrden. N\u00e4chste Woche: Drei Posts pro Woche planen, zwei aktive Schweizer Founder als \u00abStimmen-Vorbilder\u00bb analysieren (Hook-Struktur, Zeilenumbr\u00fcche, Story-Aufbau). Nach 30 Tagen sichtbarer Aktivit\u00e4t: Die ersten drei Pilotgespr\u00e4che anfragen \u2013 am besten bei Kontakten, die schon mitbekommen haben, wie ernsthaft Sie das angehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LinkedIn-Ghostwriting ist 2026 einer der bestbezahlten Nischen-Nebenjobs f\u00fcr BWL-Studierende mit Schreib- und Marketing-Talent. Schweizer Unternehmer, CEOs und Solopreneure wissen l\u00e4ngst, dass ihre pers\u00f6nliche Sichtbarkeit auf LinkedIn Auftr\u00e4ge, Investoren und Talente bringt \u2013 nur fehlt ihnen die Zeit, regelm\u00e4ssig Posts zu schreiben. 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