{"id":1041,"date":"2026-06-19T23:11:38","date_gmt":"2026-06-19T21:11:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/?p=1041"},"modified":"2026-06-19T23:11:38","modified_gmt":"2026-06-19T21:11:38","slug":"social-media-workshops-fuer-kmu-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/social-media-workshops-fuer-kmu-geben\/","title":{"rendered":"Social-Media-Workshops f\u00fcr KMU geben"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Nebenjobs im digitalen Marketing laufen nach dem \u00abDone for you\u00bb-Prinzip: Du \u00fcbernimmst die Arbeit, der Kunde zahlt f\u00fcrs Resultat. Es gibt aber ein zweites, oft \u00fcbersehenes Modell, das gerade f\u00fcr BWL-Studierende perfekt passt \u2013 du bringst es den Leuten selbst bei. Workshops und Schulungen zu Social Media, KI-Tools oder Content-Erstellung sind bei Schweizer KMU stark gefragt, und du verkaufst dabei dein Wissen zu einem deutlich h\u00f6heren Stundensatz als bei reiner Ausf\u00fchrung.<\/p>\n<h2>Warum gerade jetzt der richtige Moment ist<\/h2>\n<p>Viele Inhaberinnen und Inhaber kleiner Betriebe wissen, dass sie auf Instagram, LinkedIn oder TikTok pr\u00e4sent sein m\u00fcssten \u2013 aber niemand im Team weiss, wie. Eine ganze Agentur zu beauftragen, ist ihnen zu teuer, und die Abh\u00e4ngigkeit st\u00f6rt. Was sie wollen, ist Bef\u00e4higung: Sie m\u00f6chten verstehen, wie der Hase l\u00e4uft, und es danach selbst k\u00f6nnen. Genau hier setzt du an.<\/p>\n<p>Der Vorteil als Studi: Du bist n\u00e4her an den Plattformen, kennst die aktuellen Formate und sprichst die Sprache der Tools. Dein BWL-Hintergrund hilft dir, den Stoff strukturiert und betriebswirtschaftlich sinnvoll zu vermitteln \u2013 nicht \u00abmach mal ein Reel\u00bb, sondern \u00abso passt der Kanal zu euren Zielen und eurem Budget\u00bb. Diese Kombination aus Plattform-Knowhow und unternehmerischem Denken ist genau das, wof\u00fcr KMU zahlen.<\/p>\n<h2>Aktive M\u00f6glichkeiten: Workshops, die verkaufen<\/h2>\n<p>Der Einstieg gelingt am leichtesten mit halbt\u00e4gigen Pr\u00e4senz- oder Online-Workshops zu einem klar umrissenen Thema: \u00abInstagram f\u00fcr lokale Gesch\u00e4fte\u00bb, \u00abLinkedIn f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung\u00bb, \u00abKI-Tools im Marketingalltag\u00bb oder \u00abKurzvideos selbst produzieren\u00bb. Halte das Versprechen konkret und das Ergebnis greifbar \u2013 am Ende sollen die Teilnehmenden etwas k\u00f6nnen, nicht nur etwas geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Beim Honorar gilt: Schulung wird pro Halb- oder Ganztag abgerechnet, nicht pro Stunde wie bei der Ausf\u00fchrung. Schon als Einsteiger kannst du einen Tagessatz im niedrigen vierstelligen Bereich ansetzen, wenn dein Workshop gut vorbereitet und praxisnah ist. Akquise l\u00e4uft \u00fcber lokale Gewerbevereine, Branchenverb\u00e4nde, Co-Working-Spaces und Weiterbildungsplattformen. Ein erster gratis oder verg\u00fcnstigt gehaltener Workshop bei einem Gewerbeverein verschafft dir Referenzen und die ersten zahlenden Folgeauftr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr den Anfang: Investiere die meiste Zeit in das Workshop-Konzept, nicht in die Selbstvermarktung. Ein durchdachter Ablauf mit \u00dcbungen, Vorlagen und einem Handout l\u00e4sst sich beliebig oft wiederholen \u2013 das ist dein eigentliches Kapital.<\/p>\n<h2>Passive M\u00f6glichkeiten: aus dem Workshop ein Produkt machen<\/h2>\n<p>Hier wird es f\u00fcr Studierende mit knappem Zeitbudget richtig interessant. Dein einmal erstelltes Workshop-Material l\u00e4sst sich in skalierbare Produkte verwandeln: einen aufgezeichneten Online-Kurs, ein kostenpflichtiges PDF-Workbook, eine Vorlagen-Sammlung oder eine Mini-Mitgliedschaft mit monatlichen Updates. Den gleichen Aufbau-Mechanismus \u00fcber eigene Inhalte beschreibt der Beitrag <a href=\"https:\/\/www.coremind.ch\/wordpress\/online-kurse-verkaufen-wissen-als-passives-einkommen\/\">Online-Kurse verkaufen: Wissen als passives Einkommen<\/a> im Detail.<\/p>\n<p>Der Charme: Die Inhalte hast du f\u00fcr die Live-Workshops ohnehin entwickelt. Sie ein zweites Mal als Aufzeichnung oder Download zu verkaufen, kostet kaum Zusatzaufwand und bringt Einnahmen, auch wenn du gerade in einer Pr\u00fcfungsphase steckst.<\/p>\n<h2>Realistische Zeitplanung mit 20\u201340 % Pensum<\/h2>\n<p>Plane einen Workshop nicht zwischen T\u00fcr und Angel. F\u00fcr die erstmalige Konzeption eines Halbtags solltest du mehrere Tage Vorbereitung rechnen \u2013 danach sinkt der Aufwand pro Durchf\u00fchrung drastisch. Realistisch sind im Semester ein bis zwei Workshops pro Monat plus die Pflege deiner passiven Produkte. In der vorlesungsfreien Zeit kannst du hochfahren und mehrere Termine b\u00fcndeln. So bleibt das Pensum bei 20 bis 40 Prozent und kollidiert nicht mit dem Studium.<\/p>\n<h2>Erster konkreter Schritt<\/h2>\n<p>W\u00e4hle ein einziges Thema, das du wirklich beherrschst, und schn\u00fcre daraus einen 90-min\u00fctigen Mini-Workshop. Biete ihn einem lokalen Gewerbeverein oder einem befreundeten KMU kostenlos an \u2013 im Tausch gegen ehrliches Feedback und, bei Zufriedenheit, eine kurze Empfehlung. Aus dieser ersten Referenz baust du Schritt f\u00fcr Schritt ein bezahltes Angebot auf.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wissen weiterzugeben ist einer der lukrativsten und zugleich am wenigsten umk\u00e4mpften Nebenverdienste im Marketing. Du verkaufst nicht deine Zeit f\u00fcr Ausf\u00fchrung, sondern deine Kompetenz \u2013 und verwandelst das einmal erstellte Material in ein Produkt, das auch ohne dich Geld bringt. F\u00fcr BWL-Studierende mit Affinit\u00e4t zu Social Media ist das eine ideale Kombination aus aktivem Honorar und passivem Einkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Nebenjobs im digitalen Marketing laufen nach dem \u00abDone for you\u00bb-Prinzip: Du \u00fcbernimmst die Arbeit, der Kunde zahlt f\u00fcrs Resultat. 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